62. Evangelische woche
4. - 10. März 2007




ECHT SPANNEND. BEZIEHUNGEN.

Einleitende Worte von Mag. Roland Werneck, Studienleiter der Evangelischen Akademie Wien:

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ heißt es in der Bibel. Wir leben in Beziehungen auf der Mikro- und der Makroebene: in Familie, Freundeskreis, Organisationen, Kirchen, politischen Strukturen. Auch in der letzten Phase des Lebens sind wir auf Beziehungen angewiesen.

Die 62. Evangelische Woche stellt sich den Spannungsfeldern unserer Beziehungen auf den verschiedenen Ebenen.

 


ERÖFFNUNGSGOTTESDIENST
Predigt: DDr. Wilhelm HÜFFMEIER
Liturgie: Pfarrerin Dr. Ines KNOLL, Superintendent i.R. Univ.Prof. Mag. Werner HORN
Sonntag, 4. März 2007, 10:00 Uhr, Lutherische Stadtkirche, 1010 Wien, Dorotheergasse 18

Im Anschluss sind Sie herzlich zur Vernissage der Ausstellung " - 40 - ", Arbeiten in Öl und Acryl von Markus Richard MROZ eingeladen!


WELCHEN PROTESTANTISMUS BRAUCHT EUROPA?
Evangelische Kirchenpolitik im 21. Jahrhundert

Referent: DDr. Wilhelm HÜFFMEIER
Wilhelm Hüffmeier ist evangelischer Theologe, Präsident des Gustav-Adolf-Werkes in Deutschland und war bis Ende 2006 Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE).
Das Grußwort an ihn richtet der neue Generalsekretär der GEKE, OKR Hon.Prof. Dr. Michael BÜNKER.


Montag, 5. 3. 2007, 19:30 Uhr, Aula des Evangelischen Gymnasiums, Erdbergstraße 222A, 1110 Wien (WEG)



SCHÖPFERISCHE LANGLEBIGKEIT
Genügt die christliche Lehre des Alterns?
Referent: Univ.Prof. Dr. Leopold ROSENMAYR
Leopold Rosenmayr ist Universitätsprofessor für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Wien, Leiter des L.-Boltzmann-Instituts für Sozialgerontologie und Lebenslaufforschung in Wien und befasst sich besonders mit dem Generationenkonflikt, dem Prozess des Alterns und dem Wertewandel in der Gesellschaft.

Dienstag, 6. 3. 2007, 19:30 Uhr, Aula des Evangelischen Gymnasiums, Erdbergstraße 222A, 1110 Wien (WEG)




MEINE FAMILIE - DEINE FAMILIE
Neue Modelle des Zusammenlebens
Der Familienbegriff in unserer Gesellschaft ist im Wandel. Die traditionelle Kleinfamilie ist heute ein Modell neben anderen Beziehungsformen. Wie reagieren Verantwortliche in den Kirchen und in therapeutischen Betreuungseinrichtungen auf diese Herausforderung?
Podiumsdiskussion, Moderation Mag. Roland WERNECK (Evang. Akademie)
Impulsreferat: Superintendent Mag. Hermann MIKLAS (Steiermark)
Es diskutieren: Dr. Corina AHLERS/Familie Neu; Mag. Hubert ARNIM-ELLISSEN/Betroffener; Mag. Johannes WAHALA/Courage

Mittwoch, 7. 3. 2007, 19:30 Uhr, Aula des Evangelischen Gymnasiums, Erdbergstraße 222A, 1110 Wien (WEG)




WAS KANN SEELSORGE
Die Herausforderungen an die kirchliche Praxis
Kirchliche Seelsorge hat sich in ihrer Theorie und Praxis während der letzten Jahrzehnte radikal gewandelt. Therapeutische Ansätze haben längst Eingang in die Ausbildung von SeelsorgerInnen gefunden. Dennoch gibt es neben Gemeinsamkeiten auch eine sinnvolle Aufgabenteilung von Seelsorge und Therapie.
Podiumsdiskussion, Moderation: Mag. Hubert ARNIM-ELLISSEN (ORF)
Es diskutieren: Seniorin Pfarrerin Mag. Ulrike FRANK-SCHLAMBERGER/Theologin und Leiterin der Krankenhausseelsorge; Prof. Dr. Charlotte HEINICH/Psychotherapeutin, Philosophin, Autorin; Dr. Richard PICKER/Psychotherapeut und Theologe

Donnerstag, 8. 3. 2007, 19:30 Uhr, Aula des Evangelischen Gymnasiums, Erdbergstraße 222A, 1110 Wien (WEG)



IN WÜRDE BIS ZUM ENDE GEHEN
Filmabend: „Zeit zu gehen“
Anita Natmeßnig rührt in ihrem ersten Kinodokumentarfilm an ein großes gesellschaftliches Tabu: das Sterben und den Tod. Sechs unheilbar krebskranke Menschen geben in ihren letzten Lebenswochen in berührender Weise Einblick in ihr Sterben. Durch die Linderung ihrer Leiden im CS Hospiz Rennweg haben sie Zeit, in Würde zu gehen. Der Film verleiht Sterbenden eine Stimme und zeigt die Paradoxie: Angesichts des Todes geht es um das Leben!
Im Anschluss: Pfarrerin Mag. Monika SALZER im Gespräch mit der Regisseurin Anita NATMESSNIG

Freitag, 9. 3. 2007, 18:30, TOP-Kino, Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse), 1060 Wien




"ICH SINGE DIR MIT HERZ UND MUND"
Ein Abend mit Paul Gerhardt und seinen Liedern anlässlich seines 400. Geburtstages
Der neben Martin Luther bedeutendste evangelische Liederdichter wurde am 12. März 1607 geboren.
Mitwirkende: Kammerensemble des Albert-Schweitzer-Chores unter der Leitung von Landeskantor Mag. Matthias Krampe
Solisten: Hermine Haselböck (Alt) und Martin Achrainer (Bass), Florian Wieninger (Viola da Gamba)
Sprecher: Udo Bachmair Bakk.phil. (ORF) und Superintendent i.R. Univ.Prof. Mag. Werner Horn

Samstag, 10. 3. 2007, 19:30 Uhr, Lutherische Stadtkirche, 1010 Wien, Dorotheergasse 18



KARTENVERKAUF

- Die Karten für die Vorträge und Diskussionen (Kostenbeitrag: € 8,- / € 6,- ermäßigt) erhalten Sie an allen Veranstaltungsabenden an der Abendkassa.

- Für den Filmabend am Freitag reservieren Sie Ihre Karten zum selben Preis bitte unbedingt im Voraus bei der Evangelischen Akademie Wien unter 01/408 06 95-0 oder per email: akademie@evang.at

- Karten für das Abschlusskonzert erhalten Sie im Vorverkauf beim Evangelischen Bildungswerk, an den Abendkassen (außer Freitag) sowie am Samstag Abend in der Stadtkirche.

 


in Kooperation mit und

gefördert von: Stadtplanung Wien - Wien Kultur - Jugend Bildung


Organisation: Birgit Traxler

 

Wegbeschreibung Gymnasium:

- öffentlich: U3 Gasometer
- Auto: Gratisparken im Enterntainmentcenter





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